FAQ E.CUBE SYSTEMS


Unternehmen 

Seit wann gibt es e.cube systems? 

e.cube systems mit Sitz in Ritterhude bei Bremen wurde 2014 von den Diplom-Ingenieuren (FH) Holger Laudeley und Axel Joost gegründet. 

Was ist die Kernkompetenz von e.cube systems? 

e.cube systems entwickelt, produziert und vertreibt kleine, effektive und äußerst einfach zu installierende Photovoltaikanlagen für die Steckdose sowie Speichersysteme. Diese PVSysteme können etwa als Balkonkraftwerk am Balkon einer Wohnung oder eines Hauses montiert werden. 

Wo entwickelt und produziert e.cube systems seine Produkte? 

e.cube systems entwickelt und produziert seine Produkte am Firmenstandort in Ritterhude und Rhade. Im Kern setzt das Unternehmen auf Komponenten aus Deutschland. Einzelne Vorprodukte stammen aus China. e.cube systems wird seine Fertigung 2014/2015 schrittweise automatisieren. Die verwendeten PV – Module stammen von Aleo. 

Was unterscheidet e.cube systems von anderen Anbietern? 

Kein anderer Anbieter im Markt bietet eine Konzentration auf die Standby-Verbräuche wie es e.cube systems macht. Das macht den technologischen Vorsprung von e.cube systems deutlich. In Zukunft wird sich das System leicht verändern: Neben einem Wechselrichter- Modul (z.B. ecube Light) wird es dann mit dem e.cube Home einen Lithium-Ionen-Speicher mit Display geben, der an jede Steckdose im Haushalt angeschlossen werden kann. Dieser ist in der Lage, die von den Wechselrichter-Modulen erzeugte Energie über die Abfrage des Stromzählers bedarfsgerecht im Haushalt zu verteilen. So kann die Abdeckung des Standby- Verbrauchs noch effizienter gelingen. Eine Einspeisung von selbst kleinsten Restmengen ins öffentliche Stromnetz ist nicht mehr möglich. 

Produkte 

Was ist ein Balkonkraftwerk? 

Ein Balkonkraftwerk ist eine Solaranlage, die am Balkon von Wohnung oder Haus montiert ist. Das kleinste Balkonkraftwerk von e.cube systems besteht aus zwei Solarmodulen mit  integriertem Wechselrichter und Controller, wovon eines zusätzlich mit einem Lithium-Ionen- Speicher ausgestattet ist. Auch größere Systeme mit vier oder sechs Modulen sind problemlos denkbar. 

Die Leistung wird nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern direkt im Hausnetz des Kunden verbraucht oder zum Aufladen des Akkus verwendet. Auf diese Weise kann der Kunde seinen selbst erzeugten Strom auch am Abend selbst nutzen. Die Zwischenspeicherung ermöglicht zudem die Versorgung zahlreicher Standby-Geräte am Tag sowie über Nacht. 

Die Balkonkraftwerke bestehen aus kompakten Plug-In-Solarmodulen, die nicht genehmigt werden müssen, günstig in der Anschaffung sind und sich äußerst einfach installieren lassen. Sie eignen sich auch für kleine Wohneinheiten und lassen sich nicht nur am Balkongitter, sondern auch an der Hausfassade, auf der Terrasse, im Garten oder auf der Garage anbringen. Somit können nicht nur Hausbesitzer sondern auch Mieter und Gartenbesitzer zu Stromproduzenten werden. 

Wie wird das Balkonkraftwerk angeschlossen? 

Die Solarmodule des Balkonkraftwerks werden untereinander mit berührungssicheren Wieland-Steckern verbunden. Lediglich ein Modul wird anschließend direkt per Stecker in die nächstliegende Steckdose gesteckt. Nach einigen Sekunden beginnt die Stromproduktion. 

Kann man diese Anlagen selbst anschließen? 

Grundsätzlich ja. Wichtig ist aber die entsprechende Beratung zuvor, damit die Anlage passend zum erwarteten Stromverbrauch im jeweiligen Haushalt ausgelegt wird. Ist dies der Fall, können die Module problemlos selbst am Balkon montiert oder beispielsweise auf einer Garage aufgeständert aufgestellt werden. Anschließend ist lediglich noch die Anzeige der Inbetriebnahme beim Energieversorger zu erledigen – und schon kann Strom selbst produziert werden. Immer wenn Strom von den Kraftwerken eingespeist wird, dreht der Ferraris-Zähler oder jeder andere Stromzähler langsamer. In Extremsituationen kann es sogar zum Stillstand des Zählers führen. 

Ist es wirklich so einfach: Stecker in die Steckdose und schon fließt Strom? 

Ja, einfach Solarmodul mit Wechselrichter bei e.cube systems kaufen und aufbauen, dann Stecker in die Dose und nach wenigen Sekunden fließt Strom. Der erzeugte Strom nimmt den Weg des geringsten Widerstands und wird somit im Hausnetz beim nächstliegenden Verbraucher verbraucht. Zumeist sind dies Standby-Verbraucher wie Handy-Ladegeräte, Router, Radiowecker, Fernseher oder viele andere technische Geräte, die zwischen 3 und 20 Watt verbrauchen. 

Wie sieht ein typisches Balkonkraftwerk aus?

Ein typisches Balkonkraftwerk von e.cube systems besteht aus zwei Solarmodulen, die per Wieland-Stecker miteinander verbunden werden. Es handelt sich um ein Solarmodul e.cube Light und ein Solarmodul e.cube Storage 300 Wh. Neben diesem Balkonkraftwerk von e.cube systems, ist auch ein ecube Storage mit 600 Wh Speicherung verfügbar. 

Was verbirgt sich hinter dem Produkt e.cube Light? 

Das Solarmodul e.cube Light ist ein Solarmodul („Wechselrichter-Modul“) mit auf der Rückseite integriertem Wechselrichter und Display nach VDE AR 4105. Es kann per Stecker direkt an die nächstgelegene Steckdose angeschlossen werden und speist den Strom dann unmittelbar ins Hausnetz ein. Über ein Display können Informationen abgerufen und die Leistung manuell begrenzt werden. Die Einspeisung erfolgt immer dann, wenn die Sonne scheint oder genügend Tageslicht vorhanden ist. Das Solarmodul verfügt über 300 Watt, die Maße sind 1666 x 990 x 50 Millimeter. Es kostet 898 Euro zuzüglich Montagesystem und ist direkt bei e.cube systems zu beziehen. 

Was verbirgt sich hinter dem Produkt e.cube Storage? 

Das e.cube Storage ist ein Solarmodul („Speicher-Modul“) mit auf der Rückseite integriertem Wechselrichter, Controller, Display und Speicher. Es verfügt über eine Leistung von 300 Watt und eine Speicherkapazität von 300 oder 600 Wattstunden. In Kombination mit einem ecube Light fungiert das Solarmodul als intelligentes Balkonkraftwerk. Das e.cube Storage speichert den tagsüber erzeugten Strom zunächst im Lithium-Ionen-Speicher mit 300 Wattstunden. Ist der Speicher zu 75 Prozent gefüllt, arbeitet das e.cube Storage wie ein Light – es speist den erzeugten Strom direkt ins Hausnetz ein. Geht die Sonne unter, wird der Speicher entleert: Nicht auf einmal, sondern beispielsweise kontinuierlich mit 30 Watt, verteilt auf 8 Stunden über Nacht. Das ecube Storage verfügt über eine max. Ausspeiseleistung von 180 Wattt, die Maße sind 1666 x 990 x 50 Millimeter. Es kostet 1358 Euro zuzüglich Montagesystem und ist direkt bei e.cube systems zu beziehen. 

Wie viel kostet ein Balkonkraftwerk? 

Die Kosten hängen von der Leistung der Solarmodule und deren Ausstattung ab. Das kleinste Balkonkraftwerk mit einem e.cube Light und einem e.cube Storage ist für rund 2.700 Euro inkl. Mwst. zuzüglich Montagesystem zu haben. 

Alle sonstigen Preise sind in der Preisliste von e.cube systems zu finden. 

Wo kann ich ein Balkonkraftwerk kaufen? 

Bei Interesse nehmen Sie bitte mit e.cube systems via E-Mail an info@ecubesystems.de Kontakt auf. 

Welches Prinzip wird mit dem Balkonkraftwerk verfolgt?  

Die Balkonkraftwerke dienen dem Eigenverbrauch solar erzeugter Energie. Sinn und Zweck der intelligenten Systeme, die Wechselrichter- und Speicher-Module kombinieren, ist es, Standby-Verbräuche am Tag sowie in der Nacht abzudecken. e.cube systems bietet mit den Balkonkraftwerken jedem die Möglichkeit, von günstigem Solarstrom zu profitieren. 

Welche Argumente sprechen für das Balkonkraftwerk und gegen EEG? 

Für das Balkonkraftwerk sprechen die in den vergangenen Jahren stark steigenden Strompreise für Endverbraucher. Aktuell kostet eine Kilowattstunde Strom etwa 30 Eurocent. Als Einspeisevergütung auf Grundlage des EEG werden nur noch wenige Cent für eine Kilowattstunde gut geschrieben, Tendenz sinkend. Im Gegensatz dazu werden mit jeder Kilowattstunde, die das Balkonkraftwerk aus kostenfreiem Sonnenlicht produziert, 30 Eurocent gespart, Tendenz steigend.

Welche e.cube Produktlinien gibt es und was kennzeichnet diese? 

Als einziger Hersteller im Kleinerzeugungsbereich bietet e.cube systems durchgängige Energieerzeugungssysteme für jeglichen Anwendungsbedarf und Zweck. Ob Hybridsystem, Inselsystem, Clusterbetrieb oder reiner Netzbetrieb – in der Praxis sind mit dem modular aufgebautem System ganz unterschiedliche Anwendungen möglich. 

Wie kann ich nachvollziehen, dass mein selbst erzeugter Strom zuerst verbraucht wird? 

Strom nimmt immer den Weg des kleinsten Widerstands. Der Weg von den Solarmodulen des Balkonkraftwerkes im Hausnetz zu einem Verbraucher ist kürzer als der Weg zu den öffentlichen Stromversorgern. Deshalb bleibt der Strom vom Balkon im Hausnetz des Kunden. Außerdem bieten wir allen Kunden den Wechsel des Meßstellenbetreibersan. Dadurch wird nicht nur Geld gespart, es kann gleichchzeitig auch die Einsparwirkung der Module per App oder PC kontrolliert werden und lästige Großverbraucher ermittelt werden. 

Kann nur ich den Strom verbrauchen oder auch meine Nachbarn? 

Natürlich sind die Systeme von e.cube systems darauf ausgerichtet, dass Sie den Strom in ihrem Hausnetz direkt verbrauchen. Ist dies nicht der Fall, kann es theoretisch sein, dass Ihr Nachbar den Strom erhält – eine Abrechnung kann in diesem Fall aber nicht erfolgen. 

Fließt Strom in das öffentliche Stromnetz, wenn der Energiespeicher des e.cube Solarsystems vollständig geladen ist und im Haushalt kein Strom verbraucht wird?

Ja, theoretisch kann der Strom dann ins öffentliche Stromnetz abfließen. Generell wichtig ist: Die Zahl der PV-Module am Balkon orientiert sich am Stromverbrauch in der Vergangenheit des Haushalts. Dadurch kann die Größe der Anlage exakt bestimmt werden. So wird in 90 Prozent aller Fälle eine Einspeisung ins öffentliche Stromnetz verhindert. 

Kann es vorkommen, dass der Energiespeicher nachts Strom aus dem Netz der Energiekonzerne zieht, um die Akkus zu laden? 

Nein, das ist technisch nicht möglich, da nur das Solarmodul für die Aufladung des Energiespeichers zuständig ist. 

Liefert das Balkonkraftwerk bei Stromausfall weiterhin Strom? 

Alle Wechselrichter seit 1995 sind mit einer selbstwirkenden Freischaltstelle ausgerüstet (ENS). Diese Funktion verhindert, dass bei einem Abschalten des Stromnetzes (z.B. bei Stromausfall, nach Auslösen des Sicherungsautomaten) der Wechselrichter weiter Strom liefert. Der integrierte Wechselrichter des Balkonkraftwerkes benötigt eine Netzfrequenz von 50 Hertz, die vom Stromnetz geliefert wird. Ohne Vorliegen dieser Netzfrequenz produziert das Balkonkraftwerk keinen Strom, da der Wechselrichter selbst die Netzfrequenz nicht erzeugen kann. 

Zahlen, Daten, Fakten 

Welche Leistung kann ein e.cube Solarmodul erzeugen? 

e.cube systems verwendet derzeit Solarmodule mit einer Leistung von 300 Watt. Damit lassen sich rund 260 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. 

Wie viel Strom produziert ein e.cube Solarmodul pro Jahr? 

Ein Solarmodul mit 300 Wp erzeugt zwischen 180 und 260 Kilowattstunden pro Jahr, je nach Ausrichtung 

Wie viele Kilowattstunden Strom verbraucht ein Durchschnittshaushalt? 

Der Stromverbrauch der Haushalte variiert sehr stark. Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wohnung liegt bei rund 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden. Für ein Wohnhaus werden rund 2.500 bis 4.500 Kilowattstunden veranschlagt. Die Grundlast einer normalen Wohnung liegt ungefähr zwischen 40 und 350 Watt. Diese Grundlast lässt sich realistisch mit dem Solarmodul abdecken. 

Wie viel Prozent der Stromrechnung können mit dem e.cube System eingespart werden? 

Die Höhe der Stromrechnung hängt davon ab, wie viele Kilowattstunden Strom ein Haushalt verbraucht. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden pro Jahr, lassen sich maximal 30 Prozent Eigenstromverbrauch abdecken. Steht mehr Platz für die Solarmodule zur Verfügung, lässt sich der Prozentsatz erhöhen. Generell gilt aber: Der Strompreis in Deutschland liegt mittlerweile bei fast 30 Eurocent. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde spart somit bares Geld. Zwei Module erzeugen pro Jahr etwa 500 Kilowattstunden. Die Ersparnis liegt folglich auf jeden Fall bei 160 Euro. Tendenziell lässt sich aufgrund der steigenden Strompreise in Zukunft sogar noch mehr Geld sparen. 

Welche Geräte können wie lange mit dem Strom aus dem Balkonkraftwerk betrieben werden? 

Es geht vorwiegend darum, Standby-Verbräuche abzufedern. Als kleine Richtschnur, hier ein paar Beispiele über typische Standby-Verbräuche in deutschen Haushalten: 

- Radiowecker 4 Watt 

- Hifi-Anlage: 15 Watt 

- PC: 15 Watt 

- Telefonanlage: 5 Watt 

- Zahnbürste: 3 Watt 

- Handyladegerät: 5 Watt 

- DVD-Recorder: 8 Watt 

- Router: 7 Watt 

Anforderungen und Vorkehrungen 

Gibt es für die Nutzung der e.cube Solarsysteme bestimmte Anforderungen an das Hausnetz? 

Das Hausnetz sollte auf 230 Volt und 50 oder 60 Hetz ausgelegt sein. Das ist gemeinhin der Standard in Haushalten der Bundesrepublik Deutschland. Prinzipiell raten wir Hauseigentümern, alle vier Jahre wie in den Unfallverhütungsvorschriften (BGV A3) vorgesehen, eine Überprüfung der Hauselektrik durch eine Elektrofachkraft gemäß der DIN VDE 0105 vornehmen zu lassen (E-Check). 

Gibt es für die Nutzung der e.cube Solarsysteme bestimmte Anforderungen an den Stromzähler?

Nein, da die e.cube Solarsysteme so ausgelegt sind, dass sie den erzeugten Strom ausschließlich im jeweiligen Hausnetz verbrauchen, gibt es keine Anforderungen an den Stromzähler. Allerdings ist die Anzeige des Hauskraftwerkes beim zuständigen Energieversorger und Netzbetreiber mit dem jeweiligen Formular erforderlich. Einige Energieversorger reagieren auf die Anzeige mit dem Austausch des noch üblichen Ferraris- Zählers gegen einen digitalen Stromzähler mit Rücklaufsperre, um ein theoretisch denkbares Rückwärtslaufen des Stromzählers zu verhindern. Auch ist der Wechsel zu einem anderen Meßstellenbetreiber möglich, der weniger kostet und mehr Service bietet. Ist es illegal, Strom in das eigene Hausnetz einzuspeisen? Nein. Es gibt kein Gesetz, dass verbietet, Strom in das eigene Hausnetz einzuspeisen. Für den Energieversorger macht es keinen Unterschied, ob Sie beispielsweise alle Leuchtmittel auf LED umrüsten und damit weniger Energie verbrauchen oder ob sie in ähnlichem Umfang selbst Strom produzieren. 

Müssen die e.cube Solarmodule dem Energieversorger und dem Netzwerkbetreiber gemeldet werden? 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings ist die Anzeige der e.cube Solarmodule beim zuständigen Energieversorger und Netzbetreiber mit einem einfachen Formular erforderlich. Einige Energieversorger reagieren auf die Anzeige mit dem Austausch des noch üblichen Ferraris-Zählers gegen einen digitalen Stromzähler mit Rücklaufsperre, um ein theoretisch denkbares Rückwärtslaufen des Stromzählers zu verhindern. Im Zweifelsfall unterstützt e.cube systems Sie gern bei den Formalitäten oder der Kommunikation mit dem jeweiligen Energieversorger/ Netzbetreiber. 

Darf das e.cube Solarmodul ohne Genehmigung an Balkonen und Hausfassaden befestigt werden? 

Es wird empfohlen, die Befestigung des Balkonkraftwerkes vorher abzuklären, beispielsweise mit dem Eigentümer, der Wohnungsgesellschaft oder der Hausverwaltung. 

Sind Balkonkraftwerke im Sinne der DIN VDE 100-551 als Stromerzeugungseinrichtungen zu definieren? 

Im Sinne der DIN VDE 100-551 gelten Balkonkraftwerke nicht als Stromerzeugungseinrichtung. Der Grund: Aus der Stromerzeugungseinrichtung, also dem klassischen Photovoltaikmodul, führen keine Kabel heraus. Das Modul ist innerhalb des Produktes mit der Batterie und dem Wechselrichter verbunden. Erst von dort wird das Kabel mit dem Stecker aus dem Produkt herausgeführt. 

Das Balkonkraftwerk ermöglicht es, die Stromrechnung stark zu senken. Muss dem Energiekonzern Zutritt zum Haushalt gewährt werden, wenn dieser die Ursachen für die stark reduzierte Rechnung prüfen möchte? 

Nein, dies müsste nur geschehen, wenn „Gefahr in Verzug“ wäre. Ansonsten gilt der Grundgesetz-Grundsatz der „Unverletzlichkeit der Wohnung“. 

Sicherheit 

Sind die Balkonkraftwerke von e.cube systems sicher? 

Ja, unsere Anlagen sind sicher – das haben vielfältige Tests sowie die in der Region Bremen installierten Balkonkraftwerke über mehrere Jahre eindeutig gezeigt. Überdies wird die VDE 0100 AR 4105 eingehalten.

Zu bedenken ist: In jedem zweiten Solarmodul von e.cube systems ist – wie im System von Norderstedt auch – ein Stromspeicher und ein Controller integriert, der so eingestellt ist, dass er über Nacht seine Kapazität von 300 Wattstunden entlädt (gleichmäßig, 8 Stunden). Damit werden Standby-Verbraucher wie elektrische Zahnbürsten, Ladegeräte oder Router versorgt. Hier von einer Gefahr für »Leib und Leben« zu sprechen, wie es etwa der VBEW suggeriert, ist nicht sinnhaft.

Dazu empfiehlt e.cube systems die Reduktion der Sicherung des entsprechenden Stromkreises von 16 auf 10 A. VDE-konform durch einen Elektriker ist auch die Umwandlung des Endstromkreises, an den die Module angeschlossen sind, in einen Versorgungskreis problemlos möglich (durch Außerbetriebnahme einzelner Steckdosen). Außerdem soll eine Anzeige der Inbetriebnahme beim Energieversorger oder Netzbetreiber erfolgen. 

Was ist das Prinzip der ‚Hausnetzeinspeisung‘? 

Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstandes. Dies macht e.cube systems sich beim Prinzip der Balkonkraftwerke zunutze. Bei der Hausnetzeinspeisung wird der Strom nicht - wie üblich - nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ins öffentliche Stromnetz eingespeist und an den regionalen Stromversorger verkauft. Vielmehr wird der Strom direkt im Hausnetz verwendet - und entsprechend selbst verbraucht. Der Strombezug vom Energieversorger verringert sich um die selbst erzeugte und verbrauchte Menge Strom. 

Müsste der aufnehmende Stromkreis andere Sicherungen bekommen? 

Ja, bei größeren Kraftwerken mit 4 oder mehr Modulen empfehlen wir, die entsprechende Sicherung von 16 auf 10 Ampere zu reduzieren. Alternativ kann der entsprechende  Stromkreis durch einen Elektriker in einen Versorgungskreis umgewandelt werden. Hierzu wird es in Zukunft neue, noch einfachere Lösungen geben. 

Verfügt das e.cube Solarsystem über eine CE-Kennzeichnung? 

Selbstverständlich verfügen alle Produkte und Komponenten, die von e.cube systems vertrieben werden, über eine entsprechende CE-Kennzeichnung. 

Welche Garantieleistungen gibt e.cube systems für seine Produkte? 

Selbstverständlich gibt e.cube systems die entsprechenden Garantien der Komponenten- Hersteller weiter. Die Garantie auf das e.cube Light liegt bei 2 Jahren, die Garantie auf das e.cube Storage ebenfalls. Das Solarmodul verfügt über eine Leistungsgarantie (80 Prozent) von 25 Jahren. Der Wechselrichter hat 2 Jahre Garantie. 

Gibt es Gebrauchshinweise, die im Rahmen der Nutzung der e.cube Produkte beachtet werden müssen? 

Ja, bitte beachten Sie die Hinweise in unserem Betriebshandbuch. 

Überhitzen Balkonmodule das Stromnetz? 

Nein. Je nach Anzahl der Module werden aufgrund der Ausrichtung der e.cube Balkonsysteme 50 bis 300 Watt ins Hausnetz eingespeist. Damit ist eine Überlastung des Stromnetzes nicht möglich. 

Wie viele e.cube Solarmodule dürfen pro Steckdose angeschlossen werden? 

An einer Steckdose dürfen maximal 4 Module der 300er-Serie angeschlossen werden. 

Bekommt man einen Stromschlag, wenn man bei Sonnenschein den Stecker des Balkonmoduls berührt? 

Nein, der Stecker verfügt über eine selbstwirkende Freischaltstelle. Dadurch fließt nur dann Strom, wenn zugleich die Netzspannung ansteht. Zieht man den Stecker aus der Dose, wird der Stromfluss innerhalb von Millisekunden abgeschaltet. 

Sind die Steckverbindungen von e.cube wasserdicht? 

Die Steckverbindungen sind wasserdicht. Sie sind geschützt gegen Wasserstrahlen aus allen Richtungen. Zusätzlich besteht ein vollständiger Berührungsschutz sowie Schutz gegen das Eindringen von Staub. 

Wie sicher ist der Akku der e.cube Produkte? 

Der Lithium-Ionen-Akku ist auf der Rückseite des Moduls sicher befestigt. Umhüllt wird der Akku von einem Aluminiumkasten, der für den vollen Schutz des Akkus bei allen üblichen Temperaturen sorgt. 

Stimmt es, dass bei Verwendung von Balkonkraftwerken die Sicherungen häufig rausfliegen? 

Nein. Uns ist von unseren zufriedenen Kunden kein Fall bekannt, in dem häufig eine 16- Ampere-Sicherung herausgeflogen wäre. Die Ströme, die von den e.cube Systemen kommen, sind zu gering. 

Stimmt es, dass bei Verwendung von Balkonkraftwerken erhöhte Brandgefahr besteht? 

Nein. Wenn mit den Produkten von e.cube systems sorgsam und entsprechend des Betriebshandbuchs umgegangen wird, besteht keinerlei Brandgefahr.

(Stand: März 2015)